Brot lagern und frisch halten

nachdem das Brot aus dem Brotbackautomaten kommt ist es meist noch schön warm und die Kruste ist perfekt knusprig. Doch schon nach wenigen Stunden beginnt der Alterungsprozess und bereits am nächsten Tag hat das Brot einen großen Teil seiner Frischer verloren. Da hausgemachtes Brot keine chemischen Konservierungsstoffe enthält, ist es in der Regel nur ein oder zwei Tage haltbar. Doch was kann man tun, um das Brot lange frisch zu halten.

Brot richtig lagern

Das Wichtigste ist, niemals heißes oder warmes Brot aufzubewahren. Das Brot sollte immer vorher an der Luft vollständig abkühlen, bis es ungefähr Raumtemperatur hat. Heißes oder warmes Brot schwitzt bei der Lagerung, so dass das Brot feucht werden kann und es sehr schnell schimmelt.

Ebenfalls sollte man das Brot vor dem Lagern nicht in Scheiben schneiden, da auf diese Weise mehr Luft an eine größere Fläche des Brots kommt und es somit deutlich schneller austrocknet.

Brotbox und Brotkasten

Dies ist der beste Weg, wie man hausgemachtes Brot aus dem Brotbackautomaten aufbewahren kann. In den Brotboxen bekommt das Brot ausreichend Feuchtigkeit, da es sich in einem abgeschlossenen Kasten befindet. Der Brotkasten hat in der Regel ein paar kleine Löcher, damit überflüssige Feuchtigkeit gut entweichen kann.

Solche Brotkästen sind bereits für wenige Euro erhältlich und helfen das Brot länger frisch zu halten. Man kann sie bequem online kaufen oder in gut sortierten Haushaltsgeschäften.

Eine Brotbox hält das Brot zwar frisch und saftig, aber gerade bei Broten mit einer sehr knusprigen Kruste wird diese häufig weicher. Um die knusprige Kruste zu erhalten, kann man das Brot mit der Schnittfläche nach unten lagern und in ein Handtuch einwickeln. So bleibt die Kruste länger knackig.

Plastiktüten

Wer kein Brotkasten kaufen möchte, der kann sein Brot auch in Plastiktüten einwickeln. Am besten eigenen sich hier Tüten mit einem Zip-Verschluss. Der Effekt ist hier ähnlich wie bei einer Brotbox. Allerdings fehlt hier die Luftzirkulation, so dass das Brot anfangen könnte zu schwitzen, so dass sich ggf. Schimmel am Brot bilden kann.

Dennoch kann das Brot in einer Plastiktüte länger frisch halten.

Brot einfrieren

Brot lässt sich auch hervorragend einfrieren. Das eignet sich vor allem dann gut, wenn man länger kein Brot essen möchte oder einfach viel zu viel Brot gebacken hat.

Brot lässt sich gut über ein zwei Monate einfrieren. Einige Personen lassen es auch länger im Tiefkühler und schworen darauf. Aber die Qualität wird auch im Froster nach und nach schlechter.

Bei erneuter Verwendung sollte man das Brot langsam über Nacht auftauen lassen. Dann hat es am nächsten Morgen die gleiche Frische wie vor den Einfrieren. Aber auch hier leidet die knusprige Kruste.

Wer schneller an das eingefrorene Brot kommen möchte, der kann es in diesem Fall auch bereits geschnitten einfrieren und dann Portionsweise entnehmen. In der Mikrowelle lassen sich einzelne Scheiben dann schnell auftauen. Mann sollte das Brot dann aber schnell verzerren, da die Feuchtigkeit durch die Mirkowellen schnell verdampft. Das Brot ist warm dann zwar wie frisches Brot, wird aber beim Abkühlen schnell labberig.

Brot richtig schneiden

Zum Schneiden von Brot gibt es mehrere Möglichkeiten. Viele haben eine Brotschneidemaschine, denn mit dem Messer ist das Schneiden von Brot nicht immer leicht. Oft sind die Scheiben dann an den Rändern ungleichmäßig dick.

Brot mit der Brotmaschine schneiden

Der einfachste und effektivste Weg sein Brot zu schneiden ist natürlich mit einer Brotmaschine. Hier kommt es aber auf die Qualität an. Bei sehr günstigen Modellen wird das Messer schnell unscharf, so dass sich das Brot nicht mehr so gut schneiden lässt.

Bei guten Brotschneidemaschinen hingehen geht das Messer durch das Brot wie durch ein Pfund Butter. So erhält man schöne gleichmäßige Scheiben. Durch das verstellbare Messer der Brotmaschine kann auch die Dicke dieser Scheiben optimal eingestellt werden.

Einige verwenden statt einer Brotschneidemaschine eine Fleischschneidemaschine. Diese sind vorwiegend zum schneiden von Wurst- und Fleischwaren gedacht, eignen sich aber natürlich auch hervorragend für das Schneiden von Brot. In der Regel haben Fleischschneidemaschinen mehr Power und sind stabiler verarbeitet. Wer also eine solche Maschine bereits zu Hause hat, der kann sich eine extra Brotmaschine sparen. Für denjenigen, der aber nur Brot schneiden möchte, dem dürfte eine einfache aber gute Brotmaschine vollkommen ausreichen.

Brot mit dem Messer schneiden

Für Brot ist nicht unbedingt jedes Messer geeignet. Hier empfiehlt sich unbedingt ein spezielles Brotmesser zu verwenden. Diese haben zacken an der Schnittkante, denn Brot wird eigentlich gar nicht geschnitten, sondern eher gesägt. So kommt man gut durchs Brot und kann optimale Scheiben abschneiden. Wichtig ist, dass man das Messer grade hält, um nicht ungleich dicke Scheiben zu schneiden.

Es gibt auch elektronische Brotmesser, welche einem die Arbeit etwas erleichtern sollen. Hier heißt es dann nur noch ansetzen, grade halten und den Rest macht das elektronische Brotmesser.

altbackenes Brot wieder frisch machen

Wenn das Brot doch zu lange draußen liegt oder auch im Brotkasten etwas zu hart geworden ist, kann man es mit einem einfachen Trick wieder frisch machen.

Dazu weicht man das Brot kurz in kaltem Wasser ein und backt es dann 10-15 Minuten im Ofen bei 250 Grad. Man kann auch noch eine Schale Wasser in den vorheizten Ofen tun. Dann wird das Brot wieder frisch und knusprig. Natürlich ist es dann kein frisches Brot, aber man kann es sehr gut essen. Gleiches kann man auch tun, wenn man die knusprige Kruste beim Brot wieder herstellen möchte, nachdem es aus dem Froster kommt und über Nacht aufgetaut wurde.